Eine Herkunftsmutter
Zur Freigabe genötigt
Über mich
Mutter ja – und trotzdem nicht verwandt mit der eigenen Tochter …
 
Geboren 1951 in Hanau, wuchs Cornelia Oehlert, die Tochter eines Architekten und einer Hausfrau, zusammen mit dem etwas jüngeren Bruder in Hessen und Baden-Württemberg auf. Die Eltern ließen sich scheiden, als sie gerade eingeschult war.
   
Es begann ein jahrelanger Scheidungskrieg, der nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wurde. Währenddessen und danach, folgten diverse Orts- und Schulwechsel sowie die erneute Heirat der Mutter. Als die beiden Geschwister in der Pubertät waren, kam der Vater, der nie über die Trennung von seiner Familie hinweggekommen war, durch einen Autounfall  ums Leben.
 
Danach geriet das Leben der beiden ziemlich aus den Fugen. Nicht aufgeklärt, wurde Cornelia mit siebzehn schwanger, was bis kurz vor der Geburt kein Mensch wahrnahm, obwohl die Zeichen nicht nur äußerlich deutlich zu erkennen waren. Nach der geheimen Entbindung von einem gesunden Mädchen wurde sie von der Mutter zur Adoption genötigt und sah ihr Kind bis heute nie mehr wieder.
  
Das Thema Adoption hat Cornelia Oehlert ihr gesamtes Leben lang begleitet und geprägt. Seit sie selbst mit sich im Reinen ist, engagiert sie sich in einschlägigen Foren und hat immer ein offenes Ohr für andere von Adoption Betroffene.
     
Im September 2008 hat sie ihr erstes Buch über Adoption, einen kurzen, aber fesselnden Briefroman, veröffentlicht. Im Frühjahr 2010 soll das nächste Buch zum Thema Adoption folgen.      
   
Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht. 
(La Rochefoucauld)