Eine Herkunftsmutter
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Adoptionsinfo

Informationen zum Thema Adoption

                       
Einleitung
    
Adoption und alles, was sich um dieses Thema rankt, gilt bis heute als Tabuthema. Offiziell wird das zwar gerne negiert, aber seltsamerweise gibt kaum jemand gerne zu, dass er oder sie davon betroffen ist.
         
So braucht es auch niemanden zu wundern, dass die einschlägigen Foren ständig wachsende Mitgliederzahlen verzeichnen können, weil man oder frau dort anonym all das loswerden kann, was man sich normalerweise nicht zu fragen oder sagen traut.
             
Eine weitere Auswirkung der Heimlichtuerei sind die meistens sehr verhärteten Fronten zwischen den einzelnen Parteien des sogenannten Adoptionsdreiecks*), das eigentlich ein Viereck ist. Dies macht sich durch teilweise sehr skurrile Wortgefechte innerhalb der Foren bemerkbar.
               
Der Betreiberin dieser Seite liegt sehr viel daran, dass möglichst viele Menschen einen etwas tieferen Einblick in das Thema Adoption erlangen, als das normalerweise üblich ist.
         
Bitte zögern Sie nicht damit, Fragen zu stellen.
              
*) bestehend aus: Herkunftseltern, Adoptivkind, Adoptiveltern und eigentlich den Vermittlern
       
        

Bitte beachten!
        
Die weiterführenden Unterseiten dieser Homepege (siehe Navigationsleiste links) befinden sich teilweise noch im Aufbau und werden sukzessive ergänzt. Gerne nehme ich dazu auch Anregungen entgegen und natürlich habe ich auch ein offenes Ohr für Kritik und Korrektur- oder Verbesserungsvorschläge. Bitte verwenden Sie dafür das Kontaktformular und hinterlassen Sie Ihren Namen, denn anonyme Eingaben werden nicht berücksichtigt
                            
    
Wichtige und interessante Links

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Gesetze

Informationen und Hilfe rund um Adoption

        
www.irmelawiemann.de  – Familientherapeutin und Autorin
Eltern für Kinder e. V. – sucht Eltern für Kinder, nicht umgekehrt.
Netzwerk Herkunftseltern – Diese Seite wurde leider geschlossen. Hier die Stellungnahme der ehemaligen Betreiber:
         
"Nachdem wir über 10 Jahre in der Jugendhilfe tätig waren und unsere Arbeit meistens ehrenamtlich erfolgte, weil kaum bis keine Förderung zugeflossen ist und wir uns durch andere Tätigkeiten unseren Lebensunterhalt sichern mussten, haben wir uns während unserer letzten Mitgliederversammlung entschieden, den Verein aufzulösen. (...) Für Herkunftsfamilien hat sich seit der Gründung unseres Vereins einiges verändert, doch ein Durchbruch ist uns nie gelungen. Immer noch erhalten wir Anrufe und eMails von Herkunftsfamilien, die sich nicht erklären können, warum sie keine Informationen bekommen, warum sie ihre Kinder nicht besuchen dürfen, warum Jugendämter und Gerichte für annehmende Familien entscheiden. Auch die Beteiligten am Vieleck der Fremdunterbringung bitten uns um Informationen wie Situationen positiv verändert werden können, denn es geht ja eigentlich um das Wohl des Kindes. Wir haben uns immer bemüht, Kommunikation in solche "Fälle" zu bringen, doch auch uns ist es nicht immer geglückt. Bewirkt haben wir trotzdem vieles. Wir haben sehr viel Bewusstseinsarbeit geleistet und in einigen Amtsstuben ist eine andere Haltung eingekehrt, doch leider in viel zu wenige. Wir haben uns um Verständigung im Vieleck von Inpflegegabe, Adoption und Heimunterbringung bemüht, denn die "Restfamilien" und die betroffenen Kinder sind häufigen Wechseln und häufig wechselnden Bezugspersonen ausgesetzt. Zu der erhofften Entspannung und zu Rückführungen kam es in sehr wenigen Fällen. Es gibt ganz klar eine große Lobby für Fremdunterbringung und eine viel zu kleine Lobby für Rückführungen. Unser Fazit lautet: Klare Umsetzung der verbrieften Rechte aus dem Kinder- und Jugendhilfegesetz muss strikt gefordert werden. Das "Instanzenvieleck" muss miteinander kommunizieren und nicht durch Schriftsätze Meinungen bilden. Immer dabei sein müssen die Betroffenen aller Parteien und sie müssen sowohl angehört werden als auch mit entscheiden. Obwohl das ein sehr schweres Unterfangen ist, muss begonnen werden gemeinsame Wege für die jeweiligen Einzelfälle zu finden. Mit einer einfachen Weitergabe der Hilfepläne an alle Beteiligten, wäre ein erster Schritt getan. Viel zu häufig haben wir gehört, dass Hilfepläne nicht ausgehändigt wurden. Das ist grob fahrlässig, denn durch die Weitergabe der original Hilfepläne haben alle klare Richtlinien in der Hand. Die Hilfepläne müssen natürlich bei Bedarf überarbeitet werden. Natürlich macht das Arbeit, doch es geht ganz banal um das Kindeswohl und nicht um das Thema der viel zu knappen Stellenpläne. Darunter sollten nie wieder Familien in Deutschland leiden müssen. Wir werden die Entwicklung weiterhin mit großem Wohlwollen verfolgen und ziehen und jetzt erst einmal zurück, um unsere Tanks wieder aufzufüllen. Wir wünschen all denen viel Erfolg und Durchhaltevermögen, die weiterhin in diesem Themengebiet arbeiten.
Netzwerk Herkunftseltern, i. V. Marlies Born, Paulsborner Str. 18, 10709 Berlin Berlin, im Januar 2007"

BARGEA   – Bundesarbeitsgemeinschaft Adoptierter
Birgit Lattschar  – Biografiearbeit und mehr …

Prof. Franz Ruppert "Adoption – was trägt zum Gelingen, was zum Misslingen bei?" (Bitte nach diesem Titel googeln!)

              

Suchpool DDR-Bürger – Anlaufstelle für Adoptionsopfer des DDR-Regimes  
    
...
  
        
Internetforen und private Homepages zum Thema Adoption
    
humane adoption – allgemeines Forum für alle Beteigten des Adoptionsdreiecks
www.adoption.de  Forum rund um das Thema Adoption
www.adoptierte.de  Informationen und Geschichten von Betroffenen
Selbsthilfe Adoptierte  Forum rund um das Thema Adoption
www.adoptionskreis.de 
– ein Treffpunkt für alle Betroffenen
www.abonsai.de  – Herkunftsmutter, offene Adoption
Margareta Rebecca Hopfner  – Eine Adoptierte berichtet, "US-Besatzungskind"
Adoption unser Weg  – gemeinnütziger Verein, viele Info
Petra Thomsen  – Eine Adoptierte, Malerin